Kundgebung Freiheit für Georges Ibrahim Abdallah

Am Samstag, den 24. Oktober 2015 forderten rund 100 Kundgebungsteilnehmer_innen in Berlin die französische Regierung auf, Georges Ibrahim Abdallah aus dem französischen Gefängnis nach über 31 Jahren Haft endlich freizulassen. Zu der Kundgebung vor der französischen Botschaft direkt am Brandenburger Tor hatte das Linke Palästina-Solidaritätsbündnis Berlin aufgrufen, darunter auch BDS Berlin.

Redebeitrag der ‚Antikapitalistische nichtweiße Gruppe im Aufbau‘.

Georges Ibrahim Abdallah, ein 64 Jahre alter libanesischer Kommunist, wurde am 24. Oktober 1984 in Lyon (Frankreich) und für Aktionen zu lebenslanger Haft verurteilt, zu denen sich die libanesische Armed Revolutionary Factions (LARF) bekannt hat.

1978 kämpfte er mit der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) um die israelische Invasion des Libanon zurückzudrängen.

Er sollte 1999 freigelassen werden. Ihn weiterhin im Gefängnis zu halten ist eine politische Entscheidung des französischen Staates mit Unterstützung Israels und der USA.

Das letzte Ersuchen um Freilassung auf Bewährung für Georges Ibrahim Abdallah, das 2014 eingereicht wurde, wurde erneut abgelehnt. Aber wir werden von dieser Entscheidung nicht abgeschreckt werden, es wird uns alle nur entschlossener machen! Wir werden durch diese Entscheidung nicht zum Schweigen gebracht werden! Wir werden unsere Stimme erheben!

Georges Ibrahim Abdallah ist ein antiimperialistischer, pro-palästinensischer Kämpfer, der vom französischen Staat gefangen gehalten wird.

In einer Zeit, in der Hunderte von palästinensischen Gefangenen gegen ihre Inhaftierung und der Besetzung Palästinas kämpfen, ist es unsere Pflicht als antiimperialistische Kämpfer*innen in Frankreich und auf der ganzen Welt, dass wir denn je eintreten für die Freilassung von Georges Abdallah, so dass er in den Libanon zurückkehren kann …

Siehe den vollständigen Aufruf von Coup Pour Coup 31 und den Aktionsaufruf der Kampagne Freiheit für Ahmad Sa‘adat.

Facebook-Ankündigung

und Ankündigung durch die Demokratischen Komitees Palästinas – Berlin e.V.