Fordert AXA vor seiner Hauptversammlung auf, die Finanzierung der israelischen Apartheid zu beenden!

Fordert AXA vor seiner diesjährigen Hauptversammlung am 30. Juni dazu auf, sein Kapital aus Unternehmen abzuziehen, die an der israelischen Apartheid mitbeteiligt sind, während COVID-19 und die Annexion [von palästinensischem Land] durch Israel die Bedrohung für Palästinenser*innen erhöhen!

Die französische Versicherungsgesellschaft AXA wird am 30. Juni ihre jährliche Hauptversammlung abhalten. Wir müssen sicherstellen, dass Desinvestitionen aus der israelischen Apartheid ganz oben auf der Tagesordnung stehen. AXA hat – ungeachtet seines Anspruchs auf soziale Verantwortung – seine Investitionen in drei israelische Banken, die Israels illegale Siedlungen finanzieren, fast verdreifacht.

AXA ist ausserdem mit 9,03% an der Firma Equitable Holdings beteiligt, die in fünf israelische Banken, die an Menschen- und Völkerrechtsverletzungen mitschuldig sind, und in das größte private israelische Rüstungsunternehmen Elbit Systems investieren, das seine Waffen- und Überwachungstechnologien als an Palästinenser*innen „erprobt“ anpreist.

Erst kürzlich wurden die fünf israelischen Banken in der UN-Liste der Unternehmen aufgeführt, die an der illegalen Siedlungspolitik Israels beteiligt sind.

Da Israel plant, große Teile der besetzten palästinensischen Westbank zu annektieren, ist es noch dringender nötig, dass AXA seine Komplizenschaft beendet. Die drei von AXA direkt unterstützten israelischen Banken finanzieren die illegalen Siedlungen, die Israel mit der Annexion angliedern will. Elbit Systems stattet die israelische Apartheidmauer aus, deren Errichtung durch Landraub und Negierung der palästinensischen Menschenrechte ermöglicht wurde.

Macht bei den folgenden drei Aktionen mit und stellt dadurch sicher, dass die AXA-Aktionär*innen erfahren, warum sie ihr Kapital abziehen müssen:  

  1. E-Mail-Jam: Schickt eine E-Mail an die CEOs von AXA in Europa, die an der AXA- Hauptversammlung am 30. Juni teilnehmen, und fordert sie auf, AXAs Kapital  abzuziehen; benutzt das Formular am rechten Rand dieser Seite.
  2. Sturm in den Sozialen Medien: Teilt auf euren Social-Media-Accounts diese beiden Tweets mit dem Aufruf an AXA, zu desinvestieren: TWEET 1  und TWEET 2
  3. Videos mit Aufruf zum Kapitalabzug: Folgt uns in den Sozialen Medien und schaut euch die Videos an, in denen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens AXA zum Kapitalabzug auffordern. Teilt diese Videos in euren sozialen Netzwerken mit den Hashtags #AXADivest, #AxaSolidarityResponse oder #AXAHeartsinAction (siehe nachfolgend)

Ghislain Poissonier, French Magistrate

Annette Groth, frühere MdB der Partei DIE LINKE

Die Investitionen von AXA in die Forschung zur Bekämpfung von COVID-19 hebt den Schaden nicht auf, den AXA durch Investitionen in die israelische Apartheid verursacht. Israel setzt die brutale Unterdrückung und den Raub palästinensischen Landes trotz der Coronapandemie unvermindert fort – und es ist die israelische Apartheidpolitik, welche die Palästinenser*innen noch anfälliger für COVID-19 macht

Unsere Kampagne zeigt Wirkung. Seit ihrem Start hat AXA sein Kapital von Elbit Systems und der Bank Hapoalim abgezogen. AXA hat seinen Anteil am Unternehmen Equitable Holdings, das erst seit kurzem unabhängig ist und an dem AXA nun bloss mit 9,03% beteiligt ist, erheblich reduziert. AXA hat jedoch seine Investitionen in drei israelische Banken fast verdreifacht!

Laßt uns sicherstellen, dass die AXA-Aktionär*innen unsere Botschaft hören und aktiv werden!

Ahead of AXA’s AGM, let’s tell AXA: Stop financing Israeli apartheid!
Übersetzung: Redaktion BDS-Kampagne und BDS Schweiz