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	<title>Akademischer Boykott Archive - BDS Berlin</title>
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	<description>Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen</description>
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	<title>Akademischer Boykott Archive - BDS Berlin</title>
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	<item>
		<title>„Akademische Zusammenarbeit zwischen Israel und Deutschland- aus Sicht der Universitäten“</title>
		<link>https://bdsberlin.org/akademische-zusammenarbeit-zwischen-israel-und-deutschland-aus-sicht-der-universitaeten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2016 12:25:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Akademischer Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[akademische Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hebrew University]]></category>
		<category><![CDATA[KAS]]></category>
		<category><![CDATA[Kriegsverbrechen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; Offener Brief an die Konrad-Adenauer-Stiftung Berlin, den 15.04.2016 Sehr geehrte Damen und Herren der Konrad-Adenauer-Stiftung, sehr geehrter Herr</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdsberlin.org/akademische-zusammenarbeit-zwischen-israel-und-deutschland-aus-sicht-der-universitaeten/">„Akademische Zusammenarbeit zwischen Israel und Deutschland- aus Sicht der Universitäten“</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdsberlin.org">BDS Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://berlinacademicboycott.wordpress.com/" target="_blank"><img decoding="async" class="alignleft" src="https://c2.staticflickr.com/2/1713/25897967223_f09c9397fa_m.jpg" width="226" height="116" /></a> <a href="https://bdsberlin.org/" target="_blank"><img decoding="async" class="alignright" src="https://c2.staticflickr.com/6/5548/11802571585_00ce9b95c6_m.jpg" width="240" height="107" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Offener Brief an die Konrad-Adenauer-Stiftung</strong></h3>
<p style="text-align: right;">Berlin, den 15.04.2016</p>
<p style="text-align: left;">Sehr geehrte Damen und Herren der Konrad-Adenauer-Stiftung,<br />
sehr geehrter Herr Professor Dr. Markschies,</p>
<p>mit Interesse haben wir – Mitglieder und Sympathisierende der BDS-Bewegung in Deutschland – Ihren Veranstaltungshinweis wahrgenommen, in dem Sie die „Akademische Zusammenarbeit zwischen Israel und Deutschland- aus Sicht der Universitäten“ am 17.04.2016 und den akademischen Boykott gegen israelische Institutionen diskutieren möchten. Wir freuen uns, dass dieses Thema nun auch in der KAS wahrgenommen wird, nachdem es lange Zeit vorwiegend in internationalen Wissenschaftskreisen debattiert wurde.</p>
<p><span id="more-6305"></span></p>
<p>Als Angehörige der Berliner Humboldt-Universität, Freien Universität, Technischen Universität, Potsdamer Universität und diverser Max-Planck-Institute in Berlin und Brandenburg, wollen wir Ihnen die Gründe darlegen, warum wir uns entschlossen haben, dem Aufruf der palästinensischen Universitäten zu folgen.<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> Dies möchten wir zunächst allgemein, und mit Blick auf Ihren Gast, den Präsidenten der Hebrew University, konkret auf diese Universität bezogen, formulieren.</p>
<p>Den BDS-Aufruf sehen wir nicht im Widerspruch mit dem Recht auf akademische Freiheit, im Gegenteil: Wir sehen uns dem internationalen Recht verpflichtet und unterstützen die international anerkannte Definition des UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte bezüglich akademischer Freiheit:</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Akademische Freiheit beinhaltet die Freiheit des Individuums seine Meinung über die Institution oder das System, in dem es arbeitet, frei zu äußern, seine Funktion ohne Diskriminierung und Angst vor staatlicher oder anderer Repression zu erfüllen, an professionellen oder repräsentativen akademischen Ausschüssen teilzunehmen, und die international anerkannten Menschenrechte zu genießen, die auch anderen Individuen in der selben Jurisdiktion zu Teil werden. Der Genuss der akademischen Freiheit beinhaltet Obligationen, unter anderem die Verpflichtung, die akademische Freiheit anderer zu respektieren, eine faire Diskussion anderer Ansichten zu ermöglichen, und alle ohne Diskriminierung aufgrund verbotener Kriterien zu behandeln.</em><a href="#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a></p>
<p>Auch Art. 5 Abs. 3 des Grundgesetzes schützt die akademische Freiheit des Individuums.</p>
<p>Diesen Prinzipien sieht sich auch der BDS-Aufruf verpflichtet, und lehnt den Boykott einzelner Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen strikt ab. BDS konzentriert sich auf institutionellen Boykott, Desinvestition und Sanktion und hat hierfür klar formulierte Richtlinien erstellt, die sich am internationalen Recht orientieren und für alle zugänglich sind.<a href="#_ftn3" name="_ftnref3">[3]</a> Das erklärt auch den wachsenden Erfolg der BDS-Bewegung, die von Palästinenserinnen und Palästinensern ausgeht, aber maßgeblich auch von Jüdinnen und Juden in dieser Welt mitgetragen wird, auch in Berlin.</p>
<p>Die Forderungen, die durch den BDS-Aufruf durchgesetzt werden sollen, sind ebenfalls transparent und basieren durchweg auf völkerrechtlichen Vereinbarungen und den Menschenrechten.</p>
<p>Anders also als in Ihrer Einladung formuliert, zielt der BDS-Aufruf nicht auf die Beeinflussung der Politik, sondern auf die Durchsetzung von internationalem Recht.</p>
<p>Mit Blick auf die Hebrew University rufen wir zu einem Boykott auf, bis folgende Missstände, die die Universität als Institution zu verantworten hat, beseitigt sind. Damit machen wir nochmals deutlich, dass der Boykott gegen Institutionen gewandt, konkret und zeitlich beschränkt ist:</p>
<ul>
<li>Der Campus der Universität befindet sich auf illegal besetztem palästinensischem Territorium. Nachdem Israel 1967 Ostjerusalem annektierte, wurden 334,5 Hektar palästinensischen Lands konfisziert. Die rechtswidrige Annexion wird von der internationalen Gemeinschaft verurteilt (u.a. UN-Resolution des Sicherheitsrats 252 vom 21.05.1968)</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Universität unterhält enge Beziehungen zum israelischen Militär, welches regelmäßig Kriegsverbrechen gegen die palästinensische Bevölkerung begeht. Sie bietet israelischen Soldaten und Soldatinnen besondere Privilegien und Zuschüsse; an der Hebräischen Universität wurde das Talpiot-Programm entwickelt<a href="#_ftn4" name="_ftnref4">[4]</a>; sie ist somit eng in akademisch-militärische Kooperationen verwickelt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Palästinenserinnen und Palästinenser aus den besetzten Gebieten sind vom Unterricht ausgeschlossen; anders ist es jedoch für jüdisch-israelische Siedler und Siedlerinnen; es gibt keinen Unterricht auf Arabisch, obwohl dies eine der Amtssprachen Israels ist.<a href="#_ftn5" name="_ftnref5">[5]</a></li>
</ul>
<p>Anders als BDS und entgegen den Verpflichtungen aus dem Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, respektiert die Hebrew University die akademische Freiheit der Palästinenser und Palästinenserinnen also nicht.</p>
<ul>
<li>Die Universität erkennt die Abschlüsse der palästinensischen Al-Quds Universität in Jerusalem nicht an, während sie jedoch die Abschlüsse der Ariel Universität anerkennt, welche in einer illegalen Siedlung in den besetzen palästinensischen Gebieten operiert.<a href="#_ftn6" name="_ftnref6">[6]</a></li>
</ul>
<p>Wir weisen abschließend darauf hin, dass Amnesty International mit höchster Besorgnis vor der Kriminalisierung von BDS-Aktivisten warnt, die in Israel z. T. in lebensgefährlicher Weise bedroht wurden.<a href="#_ftn7" name="_ftnref7">[7]</a></p>
<p>Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Anliegen &#8211;  bei allen Meinungsverschiedenheiten &#8211; redlich in der Diskussionsrunde wiedergeben könnten.</p>
<p>Berlin Academic Boycott<br />
BDS Berlin</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a><a href="http://bds-kampagne.de/aufruf/aufruf-der-palstinensischen-zivilgesellschaft/" target="_blank">http://bds-kampagne.de/aufruf/aufruf-der-palstinensischen-zivilgesellschaft/</a>  abgerufen am 15.04.2016.</p>
<p><a href="#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a>UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, “Implementation of the International Covenant on Economic, Social, and Cultural Rights,” Art. 13, “The Right to Education,” December 8, 1999, <a href="http://www.refworld.org/publisher,CESCR,GENERAL,,4538838c22,0.html" target="_blank">http://www.refwor</a><a href="http://www.refworld.org/publisher,CESCR,GENERAL,,4538838c22,0.html">ld.org/publisher,CESCR,GENERAL,,4538838c22,0.html</a> abg. 15.04.16</p>
<p><a href="#_ftnref3" name="_ftn3">[3]</a><a href="http://www.pacbi.org/etemplate.php?id=1108" target="_blank">http://www.pacbi.org/etemplate.php?id=1108</a>  abg. 15.04.16.</p>
<p><a href="#_ftnref4" name="_ftn4">[4]</a>     aaO.; Secret Weapon: How an Elite Military School Feeds Israel&#8217;s Tech Industry, Wall Street Journal, Vol. CCL, No. 4, July 6, 2007.</p>
<p><a href="#_ftnref5" name="_ftn5">[5]</a>„Hebrew University in Arabic“, <a href="http://www.jpost.com/Local-Israel/In-Jerusalem/Hebrew-University-in-Arabic" target="_blank">http://www.jpost.com/Local-Israel/In-Jerusalem/Hebrew-University-in-Arabic</a> abgerufen am 15.04.2016.</p>
<p><a href="#_ftnref6" name="_ftn6">[6]</a>„Palestinian Al-Quds University Fights for Israeli Recognition“, <a href="http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2013/04/palestinian-al-quds-university-fights-for-israeli-recognitio.html" target="_blank">http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2013/04/palestinian-al-quds-university-fights-for-israeli-recognitio.html</a> abgerufen am 15.04.2016</p>
<p>„Israeli court says Palestinian doctors can work, as foreigners“, <a href="http://972mag.com/israeli-court-says-palestinian-doctors-can-work-as-foreigners/89450/" target="_blank">http://972mag.com/israeli-court-says-palestinian-doctors-can-work-as-foreigners/89450/</a> abgerufen am15.04.16.</p>
<p><a href="#_ftnref7" name="_ftn7">[7]</a><a href="http://www.amnestyusa.org/news/press-releases/israeli-government-must-cease-intimidation-of-human-rights-defenders-protect-them-from-attacks" target="_blank">http://www.amnestyusa.org/news/press-releases/israeli-government-must-cease-intimidation-of-human-rights-defenders-protect-them-from-attacks</a> abgerufen am 15.04.2016.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdsberlin.org/akademische-zusammenarbeit-zwischen-israel-und-deutschland-aus-sicht-der-universitaeten/">„Akademische Zusammenarbeit zwischen Israel und Deutschland- aus Sicht der Universitäten“</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdsberlin.org">BDS Berlin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Petition &#8211; Nein zu Rüstungs- und Militärforschung</title>
		<link>https://bdsberlin.org/petition-nein-zu-ruestungs-und-militaerforschung-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2014 21:03:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Akademischer Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Drohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Militärembargo / FANUC /StopArmingIsrael / ShutElbitDown / BlockTheBoat]]></category>
		<category><![CDATA[Petitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Technion]]></category>
		<category><![CDATA[TU Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bitte diese Petition unterschreiben und weiterleiten! Der Israel-Tag am 6. Februar 2014 an der Technischen Universität Berlin kündigt mögliche deutsch-israelische</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdsberlin.org/petition-nein-zu-ruestungs-und-militaerforschung-3/">Petition &#8211; Nein zu Rüstungs- und Militärforschung</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdsberlin.org">BDS Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: center">Bitte diese <a title="Petition" href="http://www.change.org/de/Petitionen/die-verantwortlichen-in-der-tu-berlin-nein-zu-r%C3%BCstungs-und-milit%C3%A4rforschung-gegen-wissenschaftskooperationen-zwischen-der-tu-berlin-und-dem-technion-israel-institute-of-technology" target="_blank">Petition</a> unterschreiben und weiterleiten!<a title="Petition" href="http://www.change.org/de/Petitionen/die-verantwortlichen-in-der-tu-berlin-nein-zu-r%C3%BCstungs-und-milit%C3%A4rforschung-gegen-wissenschaftskooperationen-zwischen-der-tu-berlin-und-dem-technion-israel-institute-of-technology" target="_blank"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone" src="http://d22r54gnmuhwmk.cloudfront.net/photos/9/tc/lu/TUtCLucvtMtFNDy-556x313-noPad.jpg" alt="" width="500" height="246" /></a></h4>
<p><span id="more-101"></span></p>
<p>Der Israel-Tag am 6. Februar 2014 an der Technischen Universität Berlin kündigt mögliche deutsch-israelische Wissenschaftskooperationen an, darunter auch mit dem Technion – Israel Institute of Technology.</p>
<p>Wir fordern:</p>
<p>1. Die Einhaltung und Umsetzung des Beschlusses des Akademischen Senats der TU Berlin von 1991, dass an der TU Berlin keine Rüstungsforschung durchgeführt werden soll. [1]</p>
<p>2. Keine Wissenschaftskooperationen zwischen der TU Berlin und dem Technion – Israel Institute of Technology.</p>
<p>Das Technion betreibt seit seiner Gründung intensiv die Erforschung neuer Militärtechnologien und bewirbt stolz seine Partnerschaften mit der Rüstungsindustrie.[2] Heute ist das Technion Israel’s führende universitäre Einrichtung für militärische Forschung und fördert insbesondere Studierende, die Militärdienst geleistet haben. [3]</p>
<p>Erforscht und entwickelt werden u.a. Panzerungen für Kampfpanzer, Drohnen, militärisch aufgerüstete Baumaschinen, und andere modernste Waffen- sowie Überwachungssysteme in enger Zusammenarbeit mit Israels größten Rüstungsunternehmen, wie Rafael Advanced Defense Systems und Elbit Systems:</p>
<h4>1. Die Drohnen Technologie</h4>
<p>Israel &#8211; weltgrößter Drohnenexporteur [4] &#8211; nutzt Drohnen als Waffe sowie als Überwachungsinstrument. Als Teil des „Technion Autonomous Systems Program“ (TASP) [5] entwickelten Studierende am Technion die „Stealth-Drohne“, die eine Reichweite von 1.850 Meilen besitzt und sogenannte „intelligente Bomben“ transportieren kann. [6]</p>
<h4>2. Der sogenannte „Israeli Armored CAT D9,“ (D9R), die neueste Generation der Planierraupen.</h4>
<p>Der ferngesteuerte Caterpillar D9 &#8211; eine Entwicklung des Technion [7] in Zusammenarbeit mit der israelischen Armee, wird maßgeblich zur Zerstörung von palästinensischer Lebensgrundlagen eingesetzt. [8]</p>
<h4>3. Das Technion pflegt enge Partnerschaften zu NICE Systems, Check Point und Comverse.</h4>
<p>Bei den drei genannten Unternehmen handelt es sich um die drei größten israelischen Hightech-Unternehmen, die maßgeblich an der Überwachung der palästinensischen Bevölkerung beteiligt sind.</p>
<h4>4. Rafael Advanced Defense Systems</h4>
<p>Bei dem Unternehmen handelt es sich um ein von der Regierung finanziertes Unternehmen, das für seine „hoch entwickelten gepanzerten Schutzsysteme“ bekannt ist, die zum Beispiel auf dem Kampfpanzer „Merkava Mk4“ der israelischen Armee genutzt werden. Für Rafael unterhält das Technion ein spezielles MBA-Programm, an dem ausschließlich ManagerInnen des Unternehmens teilnehmen dürfen. [9]</p>
<h4>5. Elbit Systems</h4>
<p>Bei dem Unternehmen handelt es sich um das größte private Waffenforschungsinstitut Israels. Das Unternehmen stellt Überwachungsausrüstung für die völkerrechtswidrige Mauer her [10] wie beispielsweise die LORROS- Überwachungskameras sowie unbemannte Bodenfahrzeuge und die TORCH-Überwachungssysteme. Mit Elbit verbindet das Technion eine lange Partnerschaft, die sowohl in Form eines gemeinsamen Forschungszentrums, [11] als auch in der Technion-Ehrendoktorwürde für den Präsidenten zum Ausdruck kommt. [12]</p>
<p>Die in enger Kooperation mit der israelischen Armee entwickelten Waffen- und Überwachungssysteme werden gegen die palästinensische Bevölkerung eingesetzt. Damit muss dem Technion der Vorwurf gemacht werden, dass es technologische und strategische Unterstützung leistet, die israelische Besatzungspolitik aufrecht zu erhalten und zu erweitern und sich somit zum Komplizen israelischer Menschen- und Völkerrechtsverletzungen macht. Durch eine Zusammenarbeit mit dem Technion billigt die TU Berlin wissentlich diese Politik und handelt gegen den Beschluss des Akademischen Senats der TU Berlin von 1991, in dem es heisst:</p>
<p>„Der Akademische Senat (AS) begrüßt die Diskussion innerhalb der Universität, die darauf abzielt, rüstungsrelevante Forschung auch nach Wegfall der alliierten Bestimmungen an der TU Berlin zu verhindern. Die Mitglieder des AS sind sich darüber einig, dass an der TU Berlin keine Rüstungsforschung durchgeführt werden soll. (…)“ [13]</p>
<p>BDS Berlin</p>
<p>kontakt@bdsberlin.org</p>
<p>Verweise:</p>
<p>[1] http://www.zivilklausel.de/index.php/bestehende-zivilklauseln</p>
<p>[2] http://www.i24news.tv/en/news/israel/society/130901-bloomberg-names-technion-one-of-top-high-tech-hubs; http://www.youtube.com/watch?v=uTHdoO3o0yQ;</p>
<p>[3] http://ug.technion.ac.il/News/miluim/21-1-09.pdf (hebräisch)</p>
<p>[4] http://www.salon.com/2012/05/15/israels_drone_dominance/singleton/ http://www.sipri.org/databases/armstransfers</p>
<p>[5] http://tasp.technion.ac.il/index.php/en/</p>
<p>[6] http://www.ats.org/site/News2?page=NewsArticle&amp;id=6455&amp;security=1&amp;news_iv_ctrl=1522</p>
<p>[7] http://www.theguardian.com/science/blog/2012/sep/12/boycott-israeli-academics-justified</p>
<p>[8] http://icahd.org/node/518</p>
<p>[9]http://blog.thecornellreview.com/2012/02/21/technions-ties-to-arms-innovation-and-beyond/ http://nyact.net/links/about-the-technion/ , siehe auch http://www.globes.co.il/en/article-1000811154</p>
<p>[10]http://www.icj-cij.org/docket/index.php?p1=3&amp;p2=4&amp;case=131&amp;code=mwp&amp;p3=5</p>
<p>[11] http://ir.elbitsystems.com/phoenix.zhtml?c=61849&amp;p=irol-newsArticle_print&amp;ID=1376090&amp;highlight</p>
<p>[12] http://www.mynet.co.il/articles/0,7340,L-3726384,00.html (Hebräisch)</p>
<p>[13] http://www.zivilklausel.de/index.php/bestehende-zivilklauseln</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.bds-kampagne.de" target="_blank">www.bds-kampagne.de</a></p>
<h4 style="text-align: center">Das Schreiben an die Verantwortlichen der TU Berlin:</h4>
<p>Empfänger:<br />
die Verantwortlichen in der TU Berlin<br />
Prof. Dr. Jörg Steinbach, Präsident TU Berlin<br />
Prof. Dr. Paul Uwe Thamsen, 1. Vizepräsident TU Berlin<br />
Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß, 2. Vizepräsident TU Berlin<br />
Prof. Dr. Gabriele Wendorf, 3. Vizepräsident TU Berlin<br />
Prof. Dr. Ulrike Gutheil, Kanzlerin TU Berlin<br />
Prof. Dr. Christian Thomsen, Akademischer Senat<br />
Prof. Dr. Frank Behrendt, Akademischer Senat<br />
Prof. Dr. Rolf Hermann Möhring, Akademischer Senat<br />
Prof. Dr. Wolfgang Huhnt, Akademischer Senat<br />
Prof. Dr. Günther Seliger, Akademischer Senat<br />
Prof. Dr. Anja Feldmann, Akademischer Senat<br />
Prof. Dr. Klaus Petermann, Akademischer Senat<br />
Prof. Dr. Jürgen Thorbeck, Akademischer Senat<br />
Prof. Dr. Nina Baur, Akademischer Senat<br />
Prof. Dr. Peter Hildebrandt, Akademischer Senat<br />
Prof. Dr. Günter Abel, Akademischer Senat<br />
Prof. Dr. Roland Lauster, Akademischer Senat<br />
Prof. Dr. Johannes Cramer, Akademischer Senat<br />
Peter-Gert Cassiers, Akademischer Senat<br />
Franz-Josef Schmitt, Akademischer Senat<br />
Grit Petschick, Akademischer Senat<br />
Tim Franke, Akademischer Senat<br />
Benjamin Oesterle, Akademischer Senat<br />
Bernhild Meyer-Kahlen, Akademischer Senat<br />
Jana Küchler, Akademischer Senat<br />
Johannes Giehl, Akademischer Senat<br />
Hannelore Reiner, Akademischer Senat<br />
Susanne Teichmann, Akademischer Senat<br />
Andrea Scherz, Akademischer Senat<br />
Kerstin Toepfer, Akademischer Senat<br />
Brandenburg – Berliner Initiative für Zivilklausel gegen Rüstungs- und Militärforschung</p>
<p>Der Israel-Tag am 6. Februar 2014 an der Technischen Universität Berlin kündigt mögliche deutsch-israelische Wissenschaftskooperationen an, darunter auch mit dem Technion – Israel Institute of Technology.</p>
<p>Das Technion betreibt seit seiner Gründung intensiv die Erforschung neuer Militärtechnologien und bewirbt stolz seine Partnerschaften mit der Rüstungsindustrie (<a href="http://www.i24news.tv/en/news/israel/society/130901-bloomberg-names-technion-one-of-top-high-tech-hubs; http://www.youtube.com/watch?v=uTHdoO3o0yQ" target="_blank">http://www.i24news.tv/en/news/israel/society/130901-bloomberg-names-technion-one-of-top-high-tech-hubs; http://www.youtube.com/watch?v=uTHdoO3o0yQ</a>). Heute ist das Technion Israel’s führende universitäre Einrichtung für militärische Forschung und fördert insbesondere Studierende, die Militärdienst geleistet haben.</p>
<p>Erforscht und entwickelt werden u.a. Panzerungen für Kampfpanzer, Drohnen, militärisch aufgerüstete Baumaschinen und andere modernste Waffen- sowie Überwachungssysteme in enger Zusammenarbeit mit Israels größten Rüstungsunternehmen, wie Rafael Advanced Defense Systems und Elbit Systems.</p>
<p>Diese in enger Kooperation mit der israelischen Armee entwickelten Systeme werden gegen die palästinensische Bevölkerung eingesetzt und sind Teil der Völker- und Menschenrechtsverletzungen des israelischen Staates (<a href="http://www.icj-cij.org/docket/index.php?p1=3&amp;p2=4&amp;case=131&amp;code=mwp&amp;p3=5; http://www.focus.technion.ac.il/Nov08/technologyTransferStory3.htm" target="_blank">http://www.icj-cij.org/docket/index.php?p1=3&amp;p2=4&amp;case=131&amp;code=mwp&amp;p3=5; http://www.focus.technion.ac.il/Nov08/technologyTransferStory3.htm</a>).</p>
<p>Durch eine Zusammenarbeit mit dem Technion billigt die TU Berlin wissentlich diese Politik und handelt gegen den Beschluss des Akademischen Senats der TU Berlin von 1991, in dem es heisst:</p>
<p><em>„Der Akademische Senat (AS) begrüßt die Diskussion innerhalb der Universität, die darauf abzielt, rüstungsrelevante Forschung auch nach Wegfall der alliierten Bestimmungen an der TU Berlin zu verhindern. Die Mitglieder des AS sind sich darüber einig, dass an der TU Berlin keine Rüstungsforschung durchgeführt werden soll. (…)“</em></p>
<h4>Die Unterzeichnenden fordern daher:</h4>
<p>1. Die Einhaltung und Umsetzung des Beschlusses des Akademischen Senats der TU Berlin von 1991, dass an der TU Berlin keine Rüstungsforschung durchgeführt werden soll</p>
<p>2. Keine Wissenschaftskooperationen zwischen der TU Berlin und dem Technion – Israel Institute of Technology</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
[Ihr Name]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdsberlin.org/petition-nein-zu-ruestungs-und-militaerforschung-3/">Petition &#8211; Nein zu Rüstungs- und Militärforschung</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdsberlin.org">BDS Berlin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Denkschule oder Waffenschmiede?</title>
		<link>https://bdsberlin.org/denkschule-oder-waffenschmiede/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2014 21:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Akademischer Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Drohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kundgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Militärembargo / FANUC /StopArmingIsrael / ShutElbitDown / BlockTheBoat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nein zu Rüstungs- und Militärforschung: Gegen Wissenschaftskooperationen zwischen der TU Berlin und dem Technion – Israel Institute of Technology Will</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdsberlin.org/denkschule-oder-waffenschmiede/">Denkschule oder Waffenschmiede?</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdsberlin.org">BDS Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Nein zu Rüstungs- und Militärforschung: Gegen Wissenschaftskooperationen zwischen der TU Berlin und dem Technion – Israel Institute of Technology</strong></h4>
<h1><img loading="lazy" decoding="async" src="http://farm3.staticflickr.com/2848/12348202015_b57426e835_z.jpg" alt="" width="640" height="480" /></h1>
<p><span id="more-98"></span></p>
<h1></h1>
<h4>Will die TU-Berlin für zivile Forschung stehen?</h4>
<h4>Oder mit  einer Universität kooperieren, die so etwas erforscht?</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://againstcornelltechnion.files.wordpress.com/2012/12/idf-d9-zachi-evenor-001.jpg?w=584" alt="" width="180" height="120" /><img loading="lazy" decoding="async" src="http://againstcornelltechnion.files.wordpress.com/2012/12/elbitlorrosborder_security_638x253-e1355675416447.jpg?w=584" alt="" width="180" height="120" /><img loading="lazy" decoding="async" src="http://againstcornelltechnion.files.wordpress.com/2012/12/drone2.jpg?w=584" alt="" width="180" height="120" /></p>
<p>Ferngesteuerter Caterpillar D9        Sperrzaun                           UAV Stealth Drohne</p>
<h4><a title="Kundgebung" href="https://www.facebook.com/events/496095430501092/" target="_blank" rel="noopener">Kundgebung am Donnerstag, den 6. Februar 2014 ab 10:00 Uhr </a></h4>
<h4><a title="Kundgebung" href="https://www.facebook.com/events/496095430501092/" target="_blank" rel="noopener">vor dem Hauptgebäude der TU Berlin</a></h4>
<p><strong>Ferngesteuerter Caterpillar D9</strong> (eingesetzt zum Abreißen palästinensischer Häuser): eine Erfindung des Technion</p>
<p><strong>Sperrzaun</strong> im besetzen Westjordanland (illegal nach IGH Gutachten, 2004): Technion forscht im direkten Auftrag des Herstellers Elbit</p>
<p><strong>UAV Stealth Drohne</strong> (Israel ist der größte Exporteur von Drohnen weltweit): entwickelt unter Mitwirkung des Technion</p>
<p><strong>Zivilklausel einhalten!</strong></p>
<p>Die TU Berlin sollte ihre Selbstverpflichtung zum Verzicht auf militärische Forschung ernst nehmen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://farm4.staticflickr.com/3730/12348382193_26940bd7e0_n.jpg" alt="" width="240" height="180" />Das bedeutet auch: <strong>keine Forschungskooperation mit dem Technion</strong>, das sich durch seine Zusammenarbeit mit der israelischen Rüstungsindustrie mitschuldig macht an den Völker- und Menschenrechtsverletzungen des israelischen Staates gegen die Palästinenser_innen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://farm6.staticflickr.com/5488/12348666894_caa51e292d_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></p>
<p>Wir rufen die Angehörigen der TU auf, sich mit dem palästinensischen Volk solidarisch zu zeigen und ihre pazifistische Grundhaltung zu bekunden, indem sie die Teilnahme des</p>
<p><strong>Technion am Israel-Tag der TU am 06.02.2014 boykottieren</strong></p>
<p><strong>und der TU-Technion Kooperation eine Absage erteilen!</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2015/07/BDS-Berlin-Logo-400-x-198.jpg" alt="" width="143" height="71" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2015/07/BDS-Berlin-Logo-400-x-198.jpg" alt="" width="143" height="71" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2015/07/BDS-Berlin-Logo-400-x-198.jpg" alt="" width="143" height="71" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2015/07/BDS-Berlin-Logo-400-x-198.jpg" alt="" width="143" height="71" /></p>
<p align="center"><strong>Keine Rüstungsforschung an der TU Berlin!</strong></p>
<p align="center"><strong>Teilnahme des Technion am Israel-Tag der TU am 06.02.2014 boykottieren und der TU-Technion Kooperation eine Absage erteilen!</strong><b> </b></p>
<p>Seit Jahren setzen sich Universitätsangehörige überall in Deutschalnd für die Einführung und Anwendung sogenannter Zivilklauseln ein;<a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftn1">[1]</a> auch in Berlin-Brandenburg und an der TU.<a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftn2">[2]</a> Als eine Errungenschaft der Friedensbewegung und als Lehre aus den Schrecken des 2. Weltkrieges bestimmt diese Klausel beispielsweise im Falle der TU, „dass an der TU Berlin keine Rüstungsforschung durchgeführt werden soll.“<a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftn3">[3]</a> Diese <b>Selbstverpflichtung steht in klarem Widerspruch zur intensiven Kooperation<a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftn4"><b>[4]</b></a> mit dem Technion – Israel’s führender universitärer Einrichtung für militärische Forschung.</b></p>
<p>Das Technion betreibt seit seiner Gründung intensiv die Erforschung neuer Militär-technologien und bewirbt stolz seine Partnerschaften mit der Rüstungsindustrie.<a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftn5">[5]</a> Zu den Entwicklungen aus jüngerer Zeit zählt bspw. eine ferngesteuerte Version des IDF D9 Caterpillar Bulldozers, der vorwiegend zum Abriss palästinensischer Häuser eingesetzt wird.<a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftn6">[6]</a> Mit dem Rüstungskonzern Elbit, der <b>unter anderem die</b> <b>Überwachungstechnik für Israel’s illegale Sperranlage im Westjordanland</b><a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftn7">[7]</a> herstellt, hat das Technion sogar ein eigenes Forschungszentrum gegründet.<a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftn8">[8]</a> Und dem Präsidenten von Elbit verlieh das Technion die Ehren-Doktorwürde.<a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftn9">[9]</a> Es ist daher wenig verwunderlich, dass Technion-Student_innen in ihren Abschlussarbeiten teils direkt Waffenforschung betreiben.<a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftn10">[10]</a></p>
<p>Wir, die Berliner Sektion der internationalen Kampagne für Boykott, Desinvestition und Sanktionen gegen Israel bis dieses internationales Recht einhält, rufen die Angehörigen der TU Berlin dazu auf, die akademische Koorperation der TU mit dem Technion zu boykottieren! Sie würden sich damit in die Tradition des <b>laufenden New Yorker Protest</b>s gegen einen geplanten Campus der Cornell University und des Technion,<a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftn11">[11]</a> sowie von<b> erfolgreichen Boykottkampagnen gegen das Technion an der UC Berkeley und andernorts</b> stellen.<a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftn12">[12]</a> Und das Probelmbewusstsein wächst auch in Deutschland: die Bundesregierung verlangt von israelischen Universitäten mittlerweile Nachweise, dass deutsche Forschungsförderung nicht für die Aufrechterhaltung der Besatzung missbraucht wird.<a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftn13">[13]</a></p>
<p>Infos &amp; <a href="https://www.change.org/p/brandenburg-berliner-initiative-f%C3%BCr-zivilklausel-gegen-r%C3%BCstungs-und-milit%C3%A4rforschung-nein-zu-r%C3%BCstungs-und-milit%C3%A4rforschung-gegen-wissenschaftskooperationen-zwischen-der-tu-berlin-und-dem-technion-israel-institute-of-technology" target="_blank" rel="noopener">Petition</a> | Kontakt: <a href="mailto:bdsmovement-Berlin@web.de">bdsmovement-Berlin@web.de</a></p>
<div>
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<div>
<p><a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftnref1">[1]</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zivilklausel">http://de.wikipedia.org/wiki/Zivilklausel</a>; <a href="http://www.zivilklausel.de" target="_blank" rel="noopener">www.zivilklausel.de</a></p>
</div>
<p><a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftnref2">[2]</a> <a href="http://bbzivilklausel.wordpress.com/">http://bbzivilklausel.wordpress.com/</a>; <a href="http://astatu.blogsport.de/category/ruestungmilitarismus/">http://astatu.blogsport.de/category/ruestungmilitarismus/</a></p>
</div>
<p><a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftnref3">[3]</a> Beschluss des Akademischen Senats von 1991 (<a href="http://www.zivilklausel.de/index.php/bestehende-zivilklauseln">http://www.zivilklausel.de/index.php/bestehende-zivilklauseln</a>)</p>
<p><a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftnref4">[4]</a> Die TU beherrbergt beispielsweise die deutsche Technion Gesellschaft: <a href="http://www.deutsche-technion-gesellschaft.de/">http://www.deutsche-technion-gesellschaft.de/</a></p>
<p><a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftnref5">[5]</a> <a href="http://www.i24news.tv/en/news/israel/society/130901-bloomberg-names-technion-one-of-top-high-tech-hubs">http://www.i24news.tv/en/news/israel/society/130901-bloomberg-names-technion-one-of-top-high-tech-hubs</a>; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=uTHdoO3o0yQ">http://www.youtube.com/watch?v=uTHdoO3o0yQ</a>; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-39ZdJjy-u0&amp;list=PLW3u28VuDAHIucqiWHqhczNes87jXWjaK&amp;feature=c4-overview-vl">http://www.youtube.com/watch?v=-39ZdJjy-u0&amp;list=PLW3u28VuDAHIucqiWHqhczNes87jXWjaK&amp;feature=c4-overview-vl</a></p>
<p><a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftnref6">[6]</a> <a href="http://www.theguardian.com/science/blog/2012/sep/12/boycott-israeli-academics-justified">http://www.theguardian.com/science/blog/2012/sep/12/boycott-israeli-academics-justified</a></p>
<p><a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftnref7">[7]</a> <a href="http://www.icj-cij.org/docket/index.php?pr=71&amp;code=mwp&amp;p1=3&amp;p2=4&amp;p3=6">http://www.icj-cij.org/docket/index.php?pr=71&amp;code=mwp&amp;p1=3&amp;p2=4&amp;p3=6</a></p>
<p><a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftnref8">[8]</a> <a href="http://ir.elbitsystems.com/phoenix.zhtml?c=61849&amp;p=irol-newsArticle_print&amp;ID=1376090&amp;highlight">http://ir.elbitsystems.com/phoenix.zhtml?c=61849&amp;p=irol-newsArticle_print&amp;ID=1376090&amp;highlight</a>=</p>
<p><a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftnref9">[9]</a> <a href="http://www.mynet.co.il/articles/0,7340,L-3726384,00.html">http://www.mynet.co.il/articles/0,7340,L-3726384,00.html</a> (Hebräisch)</p>
<p><a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftnref10">[10]</a> <a href="http://www.graduate.technion.ac.il/theses/Advisors.asp?Key=20270">http://www.graduate.technion.ac.il/theses/Advisors.asp?Key=20270</a></p>
<p><a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftnref11">[11]</a> <a href="http://nyact.net/">http://nyact.net/</a>; <a href="http://mondoweiss.net/2013/11/partnership-technions-militarization.html">http://mondoweiss.net/2013/11/partnership-technions-militarization.html</a></p>
<p><a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftnref12">[12]</a> <a href="http://blog.thecornellreview.com/2012/02/21/technions-ties-to-arms-innovation-and-beyond/">http://blog.thecornellreview.com/2012/02/21/technions-ties-to-arms-innovation-and-beyond/</a></p>
<p><a title="" href="http://www.bds-kampagne.de/2014/02/05/denkschule-oder-waffenschmiede/#_ftnref13">[13]</a> <a href="http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/.premium-1.570071" target="_blank" rel="noopener">http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/.premium-1.570071</a></p>
<p><a href="http://de.scribd.com/doc/203273406/140206-Flyer-TU-Berlin-TECHNION-Denkschule-oder-Waffenschmiede" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://farm6.staticflickr.com/5478/12034286185_9d32708b9b_m.jpg" alt="" width="66" height="66" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdsberlin.org/denkschule-oder-waffenschmiede/">Denkschule oder Waffenschmiede?</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdsberlin.org">BDS Berlin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Offener Brief an die Deutsche Forschungsgemeinschaft et al.</title>
		<link>https://bdsberlin.org/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Aug 2013 16:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Akademischer Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://bds-kampagne.site36.net/?p=2141</guid>

					<description><![CDATA[<p>26. August 2013 In einem offenen Brief an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) et.al haben sich am 26. August 2013 mehrere</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdsberlin.org/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al/">Offener Brief an die Deutsche Forschungsgemeinschaft et al.</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdsberlin.org">BDS Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>26. August 2013</h2>
<p>In einem offenen Brief an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) et.al haben sich am 26. August 2013 mehrere Gruppen und Organisationen aus England, Frankreich, Österreich, Israel und Deutschland gegen die Kooperation der Freien Universität Berlin und der Hebrew University of Jerusalem zum Thema <em><a href="http://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_123/index.html" target="_blank">“Human Rights under Pressure – Ethik, Recht und Politik”</a></em> (<a href="http://www.fu-berlin.de/en/presse/informationen/fup/2013/fup_13_123/index.html" target="_blank">English</a>) ausgesprochen.</p>
<p><span id="more-2141"></span></p>
<p>Eine Antwort blieb bislang aus – 16. März 2014</p>
<div id="extended">
<p><a href="https://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2016/09/BDS-Berlin-Logo-für-Webseite.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-6661" src="https://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2016/09/BDS-Berlin-Logo-für-Webseite-300x148.jpg" alt="" width="300" height="148" srcset="https://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2016/09/BDS-Berlin-Logo-für-Webseite-300x148.jpg 300w, https://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2016/09/BDS-Berlin-Logo-für-Webseite-768x380.jpg 768w, https://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2016/09/BDS-Berlin-Logo-für-Webseite.jpg 940w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Berlin, 26. August 2013</p>
<p>Offener Brief an</p>
<p>Univ.-Professor Dr. Brigitta Schütt,<br />
Univ.-Professor Dr. Klaus Hoffmann-Holland,<br />
Professor Peter-André Alt<br />
Und an die Vertreter_innen<br />
der <a href="http://www.dfg.de/dfg_profil/geschaeftsstelle/struktur/personen/index.jsp?id=Jeroen.Verschragen">Deutschen Forschungsgemeinschaft</a> (Dr. Jeroen Verschragen),<br />
des <a href="http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/en/about-us/staff.html#c3652">Deutschen Instituts für Menschenrechte</a> (Board of Directors),<br />
des <a href="http://www.uni-potsdam.de/mrz/direktoren.html">Menschenrechtszentrums Uni Potsdam</a> (Direktoren)</p>
<p>wir schreiben Ihnen, um unsere Empörung über die Kooperation zwischen der Freien Universität Berlin (FU) und der Hebräischen Universität von Jerusalem (HUJ) im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkollegs “Human Rights under Pressure – Ethik, Recht und Politik” zum Ausdruck zu bringen <sup id="fnr1"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn1">1</a></sup>. Es gibt unserer Auffassung nach nichts Ethisches oder Rechtliches an einer Kooperation mit einer akademischen Institution wie der HUJ, die sich systematisch an Verletzungen der Menschenrechte und des Völkerrechts mitschuldig macht.</p>
<p>Dies wird nicht zuletzt durch die Kooperation zwischen dem Militärprogramm Talpiot, das in der HUJ entstanden und da beheimatet ist, deutlich <sup id="fnr2"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn2">2</a></sup>. Wie Sie dem Internetauftritt des israelischen Ministeriums für Verteidigung entnehmen können, stellt dieses Programm eine Initiative dar, in der eine militärische Elite ausgebildet wird, die unter anderem zur Forschung und Entwicklung von militärischen Waffen beitragen soll <sup id="fnr3"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn3">3</a></sup>.</p>
<p>Auch außerhalb der Ausbildung militärischer Eliten und somit der Weiterführung und Perfektion der militärischen Besatzung, ermutigte die HUJ StudentInnen, direkt an militärische Operationen teilzunehmen. Exemplarisch hierfür können die Operation „Defensive Shield“ aus dem Jahre 2002 genannt werden, in der StudentInnen, die sich als ReservistInnen den israelischen Streitkräften anschlossen, von der HUJ mit einem Stipendien von NIS 1,500 (300 Euro) gefördert wurden <sup id="fnr4"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn4">4</a></sup>. Die Ermutigung zur aktiven Teilnahme an Kriegshandlungen wurde auch im zweiten Libanonkrieg 2006 und beim Überfall auf Gaza (OPT) 2008/2009 verfolgt und von der HUJ unterstützt und subventioniert(Seite 10). Dabei erstreckte sich die Unterstützung bzw. Subvention von Auszahlung von Stipendien bis über zur Anrechnung von Studienleistung <sup id="fnr5"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn5">5</a></sup>.</p>
<p>Die HUJ eignete sich einen erheblichen Teil des Grundstücks, auf dem sich heute ihr Mount Scopus Campus und ihre Wohnheime befinden, in illegaler Weise an. Am 1. September 1968, etwas mehr als ein Jahr nachdem der Staat Israel seine illegale und andauernde militärische Besatzung des Gazastreifens und der Westbank einschließlich Ost-Jerusalems begann, beschlagnahmten die israelischen Behörden 3345 Dunum palästinensisches Land. Auf einem Teil dieses nach internationalem Recht als besetztes palästinensisches Gebiet definierten Landes wurde der Mount Scopus Campus der Hebräischen Universität erbaut. Israels unilaterale Annektierung des besetzten Ost-Jerusalem und die Anwendung nationalen israelischen Rechts auf diesem Territorium konstituieren Verstöße gegen die Vierte Genfer Konvention und wurden von der internationalen Gemeinschaft, unter anderem durch die UN-Sicherheitsratsresolution 252 vom 21. Mai 1968 <sup id="fnr6"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn6">6</a></sup>, wiederholt verurteilt und für null und nichtig erklärt. Indem die HUJ israelische BürgerInnen (Personal und StudententInnen) veranlasst, auf besetztem palästinensischem Land zu arbeiten und zu leben, verletzt sie in schwerer Weise die genannten Konventionen und Resolutionen. Mit einer Institution zu kooperieren, die sich direkt der israelischen Besatzung der palästinensischen Gebiete mitschuldig macht, kommt einer Befürwortung der Besatzung sowie der schweren Verletzungen der Menschenrechte durch die HUJ gleich. Dieser Umstand bekommt im Rahmen eines „Forschungsprogramms zu Menschenrechten“ einen besonders bitteren Beigeschmack.</p>
<p>Die Zusammenarbeit der FU mit der HUJ steht in direktem Widerspruch zum Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft zu Boykott, Desinvestition und Sanktionen <sup id="fnr7"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn7">7</a></sup> gegen den Staat Israel und die mit ihm assoziierten Institutionen aus dem Jahr 2005 (der genau ein Jahr nach dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs über die Rechtsfolgen des Baus einer Mauer in dem besetzten palästinensischen Gebiet , einschließlich in Ost-Jerusalem und seiner Umgebung, veröffentlich wurde<sup id="fnr8"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn8">8</a></sup>). Dieser Aufruf zielt auf all diejenigen Institutionen und Organisationen ab, die in grobe Verletzungen der Menschenrechte verwickelt sind. Hierzu zählen die Aufrechterhaltung der bislang am längsten andauernden illegalen militärischen Besatzung in der modernen Geschichte, die systematische Diskriminierung der palästinensischen BürgerInnen Israels und die anhaltende Verweigerung des UN-sanktionierten Rechts auf Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge in ihre Häuser und Ländereien im Staat Israel. Von den erfolgreichen Boykottaufrufen gegen das Apartheidregime in Südafrika inspiriert, stellt dieser Aufruf eine gewaltfreie und moralisch konsistente Strategie dar, um Israel zur Einhaltung der Menschenrechtsstandards zu bewegen wie dies von allen Nationen erwartet wird – den gleichen Werten, die Ihr Graduiertenkolleg zu erforschen sucht.</p>
<p>Als Teil dieses Boykottaufrufs haben die PalästinenserInnen die akademische Gemeinschaft weltweit aufgerufen, von jeglicher Form wissenschaftlicher und kultureller Kooperation, von Zusammenarbeit oder gemeinsamen Projekte mit staatlich finanzierten israelischen Institutionen abzusehen. Dieser Aufruf gilt so lange, bis Israel internationalem Recht und den universellen Prinzipien der Menschenrechte nachkommt und sich aus in 1967 besetzen Ländern, einschließlich Ost-Jerusalem, zurückzieht, alle seine Siedlungen in diesen Ländern räumt und die Mauer abreißt, die Resolutionen der Vereinten Nationen bezüglich der Wiederherstellung der Rechte palästinensischer Flüchtlinge akzeptiert, und den palästinensischen BürgerInnen Israels volle und gleiche Rechte gewährt.</p>
<p>Namhafte AkademikerInnen und wissenschaftliche Institutionen sind diesem Aufruf in den vergangenen Jahren gefolgt und haben damit ihre Unterstützung für die durch internationales Recht verbürgten legitimen Forderungen der PalästinenserInnen bekundet. Hierzu gehören beispielsweise die University and College Union <sup id="fnr9"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn9">9</a></sup> in Großbritannien, die Association for Asian American Studies <sup id="fnr10"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn10">10</a></sup> in den USA u.v.a.m. In diesem Jahr entschloss sich auch der weltberühmte theoretische Physiker Stephen Hawking,<sup id="fnr11"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn11">11</a></sup> seine Zusage zur jährlichen Wissenschaftskonferenz des israelischen Präsidenten zurückzuziehen und den Boykottaufruf offiziell zu unterstützen.</p>
<p>Durch eine Zusammenarbeit mit der HUJ, und dies ausgerechnet in einem Forschungsprogramm zu Menschenrechten, bricht die FU nicht nur den Boykott der palästinensischen Zivilgesellschaft, sondern verhöhnt damit geradezu jene universellen Menschenrechte, indem sie hilft, die Verstrickung der HUJ in die israelische Besatzung zu beschönigen, zu verdecken und zu normalisieren.</p>
<p>In Anbetracht der alltäglichen Diskriminierungen gegenüber palästinensischen StudentInnen an der HUJ selbst, die sich unter anderem durch die gewaltvolle Niederschlagung von friedlichen Protesten oder dem Verbot der Durchführung kultureller Veranstaltungen äußern, verwehrt die HUJ palästinensischen StudentInnen ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit <sup id="fnr12"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn12">12</a></sup>. Die FU unterstützt mit ihrer Kooperation implizit den Ansatz der HUJ, Menschenrechte nur bestimmten Menschen zuzusprechen.</p>
<p>Statt mit dem moralischen Gewicht der FU Berlin dieses Unrecht zu beschönigen und zu normalisieren, bitten wir Sie dringend, den palästinensischen Boykottaufruf und den Kampf gegen Besatzung, Kolonialismus und Apartheid <sup id="fnr13"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn13">13</a></sup> zu respektieren, und Wissen und Bildung weltweit dadurch zu fördern, dass Sie den Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit unterstützen.</p>
<p>Wir bitten um Ihre geschätzte Antwort.</p>
<p>Kontakt: <a href="mailto:bdsmovement-Berlin@web.de">bdsmovement-Berlin@web.de</a></p>
<p>BDS Berlin<br />
Berlin Academic Boycott<br />
Boycott! Supporting the Palestinian BDS Call from Within (Israel)<br />
British Committee for the Universities of Palestine /BRICUP<br />
Collectif Judéo Arabe et Citoyen pour la Palestine – Strasbourg<br />
Deutsch-Palästinensischer Frauenverein e.V.<br />
Frauen in Schwarz (Wien)<br />
Jews for Boycotting Israeli Goods (Großbritannien)<br />
Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost – EJJP Germany<br />
Kritische Jüdische Stimme (Österreich)<br />
Palästina-Forum-Nahost, Frankfurt/Main<br />
Palästinakomitee Stuttgart<br />
Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg<br />
Palästinensische Gemeinde Deutschland e.V.</p>
<p id="fn1"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr1"><sup>1</sup></a> <a href="http://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_123/index.html">http://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_123/index.html</a></p>
<p id="fn2"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr2"><sup>2</sup></a> <a href="http://www.signallake.com/innovation/Talpiot070607.pdf">http://www.signallake.com/innovation/Talpiot070607.pdf</a></p>
<p id="fn3"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr3"><sup>3</sup></a> <a href="http://www.mod.gov.il/pages/Talpiot/academic.asp">http://www.mod.gov.il/pages/Talpiot/academic.asp</a></p>
<p id="fn4"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr4"><sup>4</sup></a> <a href="http://alternativenews.org/images/stories/downloads/Economy_of_the_occupation_23-24.pdf">http://alternativenews.org/images/stories/downloads</a> , S. 13</p>
<p id="fn5"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr5"><sup>5</sup></a> <a href="http://alternativenews.org/images/stories/downloads/Economy_of_the_occupation_23-24.pdf">http://alternativenews.org/images/stories/downloads</a> , S. 12</p>
<p id="fn6"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr6"><sup>6</sup></a> <a href="http://www.un.org/en/ga/search/view_doc.asp?symbol=S/RES/252(1968)" target="_blank">http://unispal.un.org/UNISPAL.NSF/0/46F2803D78A0488E852560C3006023A8</a></p>
<p id="fn7"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr7"><sup>7</sup></a> <a href="http://www.bdsmovement.net/call#German">http://www.bdsmovement.net/call#German</a></p>
<p id="fn8"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr8"><sup>8</sup></a> The call was published one year after the Advisory Opinion of the International Court of Justice on Legal Consequences of the Construction of a Wall in the Occupied Palestinian Territory / <a href="http://www.icj-cij.org/docket/index.php?pr=71&amp;code=mwp&amp;p1=3&amp;p2=4&amp;p3=6">http://www.icj-cij.org/docket/index.php?pr=71&amp;code=mwp&amp;p1=3&amp;p2=4&amp;p3=6</a> und <a href="http://www.un.org/depts/german/gv-notsondert/ar-es10-15.pdf">http://www.un.org/depts/german/gv-notsondert/ar-es10-15.pdf</a></p>
<p id="fn9"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr9"><sup>9</sup></a> <a href="http://bricup.org.uk/documents/FraserCasePR.pdf">http://bricup.org.uk/documents/FraserCasePR.pdf</a></p>
<p id="fn10"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr10"><sup>10</sup></a> <a href="http://aaastudies.org/content/">http://aaastudies.org/content/</a></p>
<p id="fn11"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr11"><sup>11</sup></a> <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2013/may/08/stephen-hawking-israel-academic-boycott">http://www.guardian.co.uk/world/2013/may/08/stephen-hawking-israel-academic-boycott</a></p>
<p id="fn12"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr12"><sup>12</sup></a> <a href="http://alrasedproject.files.wordpress.com/2013/02/alrased1_eng.pdf">http://alrasedproject.files.wordpress.com/2013/02/alrased1_eng.pdf</a></p>
<p id="fn13"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr13"><sup>13</sup></a> <a href="http://untreaty.un.org/cod/avl/ha/cspca/cspca.html">http://untreaty.un.org/cod/avl/ha/cspca/cspca.html</a>,<br />
<a href="http://www.un.org/depts/german/internatrecht/roemstat1.html">http://www.un.org/depts/german/internatrecht/roemstat1.html</a> und <a href="http://www2.ohchr.org/english/bodies/cerd/docs/CERD.C.ISR.CO.14-16.pdf">http://www2.ohchr.org/english/bodies/cerd/docs/CERD.C.ISR.CO.14-16.pdf</a></p>
<p><strong>Open letter – English version</strong></p>
<p><a href="https://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2017/02/cropped-BDS-Berlin-Logo-600-x-400-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-6842" src="https://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2017/02/cropped-BDS-Berlin-Logo-600-x-400-2-300x149.jpg" alt="" width="300" height="149" srcset="https://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2017/02/cropped-BDS-Berlin-Logo-600-x-400-2-300x149.jpg 300w, https://bdsberlin.org/wp-content/uploads/2017/02/cropped-BDS-Berlin-Logo-600-x-400-2.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Berlin, August 26, 2013</p>
<p>Open Letter to<br />
Univ.-Professor Dr. Brigitta Schütt,<br />
Univ.-Professor Dr. Klaus Hoffmann-Holland,<br />
Professor Peter-André Alt<br />
and the repräsentatives of<br />
Deutsche Forschungsgemeinschaft (Dr. Jeroen Verschragen),<br />
Deutschen Institut für Menschenrechte (Board of Directors),<br />
Menschenrechtszentrums Uni Potsdam (Directors)</p>
<p>Dear Sirs or Mesdames,<br />
We are writing to express our outrage at the Deutsche Forschungsgemeinschaft funded cooperation agreement for the Research Training Group between the Free University and the Hebrew University, “Human Rights under Pressure – Ethics, Law and Politics”<sup id="fnr1"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn1">1</a></sup>.There is in fact nothing ethical or legal in a cooperation agreement with an academic institution that is complicit in systematic violations of human rights and international law.</p>
<p>This complicity is illustrated by the involvement of the Hebrew University Jerusalem (HUJ) in the military programme Talpiot, which was started in the HUJ and is situated in the university <sup id="fnr2"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn2">2</a></sup>. As you can learn from the website of the Israeli Ministry of Defence this programme aims to educate a military elite which is also capable to contribute to the research on and development of military weapons <sup id="fnr3"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn3">3</a></sup>. Even besides the education of military elites and thus the continuation and perfecting of the military occupation the HUJ has encouraged students directly to take part in military operations. For example during the operation “Defensive Shield“ in 2002 the students that joined the Israeli army on reserve duty received a grant by the HUJ equating Euro 300 <sup id="fnr4"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn4">4</a></sup>. This policy to encourage the active participation in the fighting has also been supported and subsidized by the HUJ during the second Lebanon war in 2006 and during the aggression against the Gaza Strip (Occupied Palestinian Territory, OPT) in 2008/2009. The respective support and subsidizing included the payment of grants for the students as well as the recognition of the time of military service as academic performance <sup id="fnr5"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn5">5</a></sup>.<br />
The Hebrew University illegally acquired a significant portion of the land on which its Mount Scopus campus and dormitories are built. On 1 September 1968, just over a year after Israel’s illegal and ongoing military occupation of the Gaza Strip and the West Bank began, the Israeli authorities confiscated 3345 dunums of Palestinian land. Part of this land was used to build the Mount Scopus campus of Hebrew University, which is occupied Palestinian territory according to international law. Israel’s unilateral annexation of occupied East Jerusalem into the State of Israel, and the application of Israeli domestic law to it, are violations of the Fourth Geneva Convention, and have been repeatedly denounced as null and void by the international community, including by the UN Security Council in its Resolution 252 of May, 21st ,1968. <sup id="fnr6"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn6">6</a></sup> By moving Israelis (staff and students) to work and live on occupied Palestinian land, the Hebrew University is, therefore, in grave violation of those same Geneva conventions. To cooperate with an institution that is directly complicit in the Israeli occupation of Palestinian lands is to endorse this occupation and the Hebrew University’s grave violations of human rights under the guise of a “human rights” research program.</p>
<p>Your cooperation agreement is in direct contravention of the 2005 Palestinian civil society call for boycott, divestment and sanctions <sup id="fnr7"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn7">7</a></sup> against the state of Israel and its institutions <sup id="fnr8"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn8">8</a></sup> that are complicit in gross violations of human rights that include the longest running illegal military occupation in modern history, systematic racial discrimination against Palestinian citizens of Israel and the ongoing denial of the UN-endorsed right of return of Palestinian refugees to their homes and lands in the state of Israel. This call, inspired by triumphant the boycott call against Apartheid South Africa, is a nonviolent and a morally consistent strategy with which to hold Israel accountable to the same human rights standards as other nations, the same values which your cooperation purportedly seeks to research.</p>
<p>As part of this boycott call, Palestinians have asked the academic community to refrain from participation in any form of academic and cultural cooperation, collaboration or joint projects with Israeli institutions, until Israel complies with international law and withdraws from all the lands occupied in 1967, including East Jerusalem; removes all its colonies in those lands; agrees to United Nations resolutions relevant to the restitution of Palestinian refugees rights; and dismantles its system of apartheid that accords Palestinian in the occupied territories no rights at all and those who are citizens of Israel second-class status.</p>
<p>Renowned academics and academic institutions have followed this call in recent years and have thus expressed their support demands of the Palestinians which are guaranteed by international law legitimate. These include, for example, the University and College Union <sup id="fnr9"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn9">9</a></sup> in the UK, the Association for Asian American Studies <sup id="fnr10"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn10">10</a></sup> and many others in the U.S. This year, the world-famous theoretical physicist Stephen Hawking <sup id="fnr11"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn11">11</a></sup> decided to withdraw his commitment to the annual scientific conference of the President of Israel and to support the boycott officially.<br />
By cooperating with the Hebrew University’s on nothing other than a human rights research program, the Free University will not only be crossing this picket line, but it will also be making a mockery of universal human rights as it whitewashes and obscures the Hebrew University’s complicity in the Israeli occupation of Palestinian land, and as it endorses the Hebrew University’s working principle of human rights only for some.</p>
<p>In view of the everyday discrimination against Palestinian students at the HUJ itself, which are manifested among other things by the violent crackdown of peaceful protests or prohibition of organizing cultural events, the HUJ denies Palestinian students their right to freedom of expression and freedom of assembly <sup id="fnr12"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn12">12</a></sup>. With its cooperation the FU implicitly supports the approach of HUJ to award human rights only to certain people.</p>
<p>Instead, we urge you to honor the Palestinian boycott call and their fight against occupation, colonialism and apartheid <sup id="fnr13"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fn13">13</a></sup> to promote knowledge and education worldwide by standing in support of the struggle for freedom, justice and equality.</p>
<p>We kindly ask for your reply.</p>
<p>Kontakt: <a href="mailto:bdsmovement-Berlin@web.de">bdsmovement-Berlin@web.de</a></p>
<p>BDS Berlin<br />
BerlinAcademic Boycott<br />
Boycott! Supporting the Palestinian BDS Call from Within (Israel)<br />
British Committee for the Universities of Palestine /BRICUP<br />
Collectif Judéo Arabe et Citoyen pour la Palestine – Strasbourg<br />
Deutsch-Palästinensischer Frauenverein e.V.<br />
Frauen in Schwarz (Vienna)<br />
Jews for Boycotting Israeli Goods (UK)<br />
Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost – EJJP Germany<br />
Kritische Jüdische Stimme (Austria)<br />
Palästina-Forum-Nahost, Frankfurt/Main<br />
Palästinakomitee Stuttgart<br />
Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg<br />
Palästinensische Gemeinde Deutschland e.V.</p>
<p id="fn1"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr1"><sup>1</sup></a> <a href="http://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_123/index.html">http://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_123/index.html</a></p>
<p id="fn2"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr2"><sup>2</sup></a> <a href="http://www.signallake.com/innovation/Talpiot070607.pdf">http://www.signallake.com/innovation/Talpiot070607.pdf</a></p>
<p id="fn3"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr3"><sup>3</sup></a> <a href="http://www.mod.gov.il/pages/Talpiot/academic.asp">http://www.mod.gov.il/pages/Talpiot/academic.asp</a></p>
<p id="fn4"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr4"><sup>4</sup></a> <a href="http://alternativenews.org/images/stories/downloads/Economy_of_the_occupation_23-24.pdf">http://alternativenews.org/images/stories/downloads</a> , S. 13</p>
<p id="fn5"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr5"><sup>5</sup></a> <a href="http://alternativenews.org/images/stories/downloads/Economy_of_the_occupation_23-24.pdf">http://alternativenews.org/images/stories/downloads</a> , S. 12</p>
<p id="fn6"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr6"><sup>6</sup></a> <a href="http://unispal.un.org/UNISPAL.NSF/0/46F2803D78A0488E852560C3006023A8">http://unispal.un.org/UNISPAL.NSF/0/46F2803D78A0488E852560C3006023A8</a></p>
<p id="fn7"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr7"><sup>7</sup></a> <a href="http://www.bdsmovement.net/call#German">http://www.bdsmovement.net/call#German</a></p>
<p id="fn8"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr8"><sup>8</sup></a> The call was published one year after the Advisory Opinion of the International Court of Justice on Legal Consequences of the Construction of a Wall in the Occupied Palestinian Territory / <a href="http://www.icj-cij.org/docket/index.php?pr=71&amp;code=mwp&amp;p1=3&amp;p2=4&amp;p3=6">http://www.icj-cij.org/docket/index.php?pr=71&amp;code=mwp&amp;p1=3&amp;p2=4&amp;p3=6</a> und <a href="http://www.un.org/depts/german/gv-notsondert/ar-es10-15.pdf">http://www.un.org/depts/german/gv-notsondert/ar-es10-15.pdf</a></p>
<p id="fn9"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr9"><sup>9</sup></a> <a href="http://bricup.org.uk/documents/FraserCasePR.pdf">http://bricup.org.uk/documents/FraserCasePR.pdf</a></p>
<p id="fn10"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr10"><sup>10</sup></a> <a href="http://aaastudies.org/content/">http://aaastudies.org/content/</a></p>
<p id="fn11"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr11"><sup>11</sup></a> <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2013/may/08/stephen-hawking-israel-academic-boycott">http://www.guardian.co.uk/world/2013/may/08/stephen-hawking-israel-academic-boycott</a></p>
<p id="fn12"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr12"><sup>12</sup></a> <a href="http://alrasedproject.files.wordpress.com/2013/02/alrased1_eng.pdf">http://alrasedproject.files.wordpress.com/2013/02/alrased1_eng.pdf</a></p>
<p id="fn13"><a href="http://bds-kampagne.de/articles/2013/09/22/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al-/#fnr13"><sup>13</sup></a> <a href="http://untreaty.un.org/cod/avl/ha/cspca/cspca.html">http://untreaty.un.org/cod/avl/ha/cspca/cspca.html</a>,<br />
<a href="http://www.un.org/depts/german/internatrecht/roemstat1.html">http://www.un.org/depts/german/internatrecht/roemstat1.html</a> und <a href="http://www2.ohchr.org/english/bodies/cerd/docs/CERD.C.ISR.CO.14-16.pdf">http://www2.ohchr.org/english/bodies/cerd/docs/CERD.C.ISR.CO.14-16.pdf</a></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdsberlin.org/offener-brief-an-die-deutsche-forschungsgemeinschaft-et-al/">Offener Brief an die Deutsche Forschungsgemeinschaft et al.</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdsberlin.org">BDS Berlin</a>.</p>
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