Weltweit fordern Protestierende den neuen PUMA-CEO auf, PUMAs Komplizenschaft mit der israelischen Apartheid zu beenden!

24. Januar 2023 / Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI)

 

Palästinensische Aktivist*innen übergaben dem Vorstandsvorsitzenden von PUMA einen Brief von Spielern des palästinensischen Fußballvereins Balata, dessen 16-jähriger Spieler Saeed Odeh im Mai 2021 von israelischen Soldat*innen erschossen wurde, während die PUMA-Aktionär*innen zusammenkamen um über ihre Profite zu sprechen.

Am Samstag, 21. Januar 2023, sandten Protestierende auf der ganzen Welt im Rahmen des weltweiten #BoycottPUMA–Aktionstages eine deutliche Botschaft an den neuen CEO von PUMA.

Von Europa über Asien bis nach Ozeanien fanden Proteste vor PUMA-Läden und -Einzelhändlern statt, bei denen Unterstützer*innen der palästinensischen Rechte einen Brief von Spielern des palästinensischen Fußballvereins Balata an den CEO von PUMA übermittelten.

Balata ist einer von 235 palästinensischen Sportvereinen, die Druck auf PUMA fordern, bis das Unternehmen seine Komplizenschaft mit der israelischen Apartheid beendet. Der 16-jährige Saeed Odeh, eine Spieler des FC Balata, wurde im Mai 2021 von israelischen Soldat*innen erschossen, am selben Tag, an dem die PUMA-Aktionär*innen zusammenkamen, um über ihre Profite zu sprechen

In dem Brief fordern die palästinensischen Fußballer den neuen PUMA-Chef auf, eine Entscheidung zu treffen:

  • nämlich sich entweder dem wachsenden globalen Konsens anzuschließen, einschließlich sozial verantwortlicher Unternehmen, die eine Komplizenschaft mit der israelischen Apartheid ablehnen;
  • oder ein brutales Apartheidregime zu unterstützen, das junge Fußballer niederschießt.

Online wurden mehr als 2.700 Kopien des Balata-Briefs an den neuen CEO von PUMA geschickt. Die Reichweite des Hashtags #BoycottPUMA in den sozialen Medien überstieg 14 Millionen, und ein Video des Balata-Spielers Ameen Mizyed wurde weit verbreitet.

Vereine in einer Reihe von Ländern haben sich von PUMA getrennt, zuletzt die Oakland Roots in Kalifornien.

PUMAs prominente Botschafter*innen und Geschäftspartner*innen haben ethische Bedenken wegen PUMAs Sponsoring des israelischen Fußballverbandes (IFA) geäußert. Der IFA unterhält Vereine in illegalen israelischen Siedlungen auf gestohlenem palästinensischem Land  und setzt sich für ihren Erhalt ein.

Während sich alle Palästinenser*innen auf das gefasst machen, was Israels rassistischste und fundamentalistischste Regierung auf Lager hat, ist es wichtiger denn je, gegen Unternehmen wie PUMA vorzugehen, die Israels Apartheid-Regime unterstützen.

Gruppen rund um die Welt haben #NoRestForPUMA versprochen, bis das Unternehmen seine Komplizenschaft mit der israelischen Apartheid beendet. Dieses Versprechen halten wir!

Kontaktiert uns und engagiert euch: pacbi@pacbi.org

Protests Around the World Urge New PUMA CEO to End Complicity in Israeli Apartheid
Übersetzung Redaktion BDS-Kampagne.de

Nachfolgend findet ihr Tweets vom weltweiten Aktionstag: